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In unserem Blog behandeln wir aktuelle Themen, die unsere Kunden immer wieder an uns herantragen. Wir würden gerne tiefer gehende Informationen für alle Interessierten zur Verfügung stellen und freuen uns über Kommentare und Denkanstöße.

„Wir wollen jetzt auch was mit Online machen.“ hörte ich meinen Kunden sagen. Aber was er genau meinte, wusste er nicht. Es gibt ein großes Angebot, das von Lernapps, über Blended Learning (eine Kombination aus Präsenz-und Onlineunterricht) bis hin zu reinen Onlinetrainings geht.

Aber was ist das richtige Angebot für mein Unternehmen und meine Mitarbeiter? Es scheint, als ob der gute alte Präsenzunterricht, bei dem ein Trainer/In ins Unternehmen kommt oder die Teilnehmer in die Sprachschule fahren etwas angestaubt wirkt. Bei der heutigen Arbeitsbelastung scheint es, als ob immer weniger Mitarbeiter Zeit haben, einen regelmäßigen Englischkurs zu besuchen und auch schon gar nicht langfristig. Da scheint ein Onlineangebot, was immer und überall verfügbar ist eine gute Lösung.
Insbesondere größere Unternehmen mit mehreren Standorten bundesweit finden den Gedanken attraktiv, Komplexität und Kosten zu reduzieren, indem man das Weiterbildungsprogramm auf einen Online-Anbieter konzentriert. So verlockend einfache Lösungen auch sind, so wichtig ist es, mit dem eingesetzten Budget das beste Lernergebnis zu erreichen. Wenn man berücksichtigt, dass die Lerntypen (auditiv, visuell, haptisch etc.) und Motivationslevels variieren und es eine unterschiedliche Affinität zu technischen Lösungen gibt, so ist auch logisch, dass das Lernergebnis bei einem Angebot nicht gleich ist.

Bei Mitarbeitern, die viel unterwegs sind oder zahlreiche wechselnde Termine in der Woche haben, bietet sich ein Online-Angebot oder Blended Learning bestimmt an. Mitarbeiter, die ein hohes Maß an Eigenmotivation mitbringen, profitieren auch von flexiblen Onlineangeboten. Aber nicht vergessen sollte man die Mitarbeiter, die lieber mit einem physisch anwesenden Trainer arbeiten und diesen auch brauchen, um langfristig motiviert bei der Sache zu bleiben. Eine Fremdsprache lebt davon, dass sie regelmäßig angewandt wird und ob dies mit der Unterstützung von Online-Training, Blended Learning oder mit Präsenzunterricht passiert hängt vom einzelnen Mitarbeiter ab.

Weiterführende Links:

Unser Angebot: Online-Trainings
Es kann doch heutzutage jeder Englisch. Dieser Satz fällt immer wieder mal, auch von meinem eigenen Vater, als es darum ging, ob ich das Sprachenzentrum Schäfer übernehmen soll oder nicht. Während viel weniger Mitarbeiter in Unternehmen Englisch sprachen, so ist das heute anders. Aber wie gut spricht man in Deutschland eigentlich? Sie werden die Antwort ahnen…. Sehr unterschiedlich. Es gibt die, die sehr gut Englisch sprechen, die, die sich verständigen können und auch die, die noch nie Englisch gehabt haben (ja auch das gibt es). Und je nach Lernniveau sind die Anforderungen an den Englischunterricht auch sehr unterschiedlich.

Die gute Nachricht ist, dass viele immerhin in der Lage sind sich zu verständigen. Es passieren natürlich Fehler und auch nach Wörtern wird immer wieder gesucht. Aber man kann sich verständlich machen. Je nach Persönlichkeit reden manche ohne Hemmungen und andere trauen sich auch gar nicht so recht, um ja gar keinen Fehler zu machen. Die ohne Hemmungen klingen erstmal so, als ob sie besser Englisch könnten, weil sie viel sprechen. Sie bauen aber gerne auch mal dicke Fehler ein oder „verenglischen“ ein Wort, was etwas anderes bedeutet (Beispiel: Ich möchte Sie gerne meinem Chef vorstellen – I would like to introduce you to my chef – Ich möchte Sie meinem Koch/Küchenchef vorstellen). Hier ist es wichtig das richtige Englisch beizubringen, um peinliche Momente möglichst zu vermeiden. Die mit Hemmungen sprechen erst nach expliziter Aufforderung und trauen sich im Beruf nicht zu sprechen, schon gar nicht am Telefon. Aber gerade die sprechen oft fehlerfreier, als man meinen könnte. Hier muss neben Praxis auch Selbstbewusstsein vermittelt werden.

Bei denen, die schon recht ein hohes Niveau an Englisch haben, könnte man ja erst man davon ausgehen, dass kein weiterer Bedarf besteht. Und das kann sicherlich auch der Falls ein. Trotz des hohen Lernniveaus klappt aber auch hier die internationale Kommunikation nicht reibungslos. Insbesondere wenn sich z.B. mit indischen oder chinesischen Geschäftspartnern abgestimmt werden muss. Es erscheint oft, als ob der andere einfach nicht verstehen will, was man sagen will und schon gar nicht das macht, was er/sie machen soll. Hier kommen wir zu anderen Schwerpunkten im Englischunterricht. Diese sind nicht so sehr grammatische Korrektheit, sondern eher wie und mit welchen Nuancen man etwas sagen möchte. Was gilt als höflich oder unhöflich? Was überwinde ich interkulturelle Unterschiede, ohne meine eigene Kultur aufzugeben?

Kommen wir zu dem Teil, der noch nie Englisch gehabt habt. Auch wenn das eine geringerer Prozentsatz ist, so kommt es doch häufiger vor, als man meint. In der Regel kommen die Teilnehmer aus der ehemaligen DDR oder Mittel-und Osteuropa und bringen damit keine Englisch-, dafür aber Russischkenntnisse mit. Diese Teilnehmenden versuchen, nicht so auffällig bekannt zu geben, dass man kein Englisch spricht. Und es braucht einiges an Zeit und Engagement, um ein passables Englischniveau zu erreichen.

Abschließend kann man anmerken, dass die internationale Kommunikation unabhängig vom Lernniveau immer eine Herausforderung sein kann, wenn auch die Schwerpunkte unterschiedlich sind. Und letztendlich ist eine Fremdsprache zu lernen, wie Sport treiben. Wer vor 10 Jahren mal 10km joggen konnte und seitdem nicht mehr regelmäßig läuft, kann das heute wahrscheinlich nicht mehr. So lebt auch eine Fremdsprache davon angewandt und gesprochen zu werden.

Weiterführende Links:

Unser Angebot: Firmenunterricht
Um dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken, überlegen mehr und mehr Betriebe, wie man leistungsstarke Auszubildende für das Unternehmen gewinnen und halten kann. Auch wenn ein Studium attraktiv wirkt, so hat auch eine fundierte Ausbildung seine Vorzüge. Ein Mittel, um die Attraktivität einer Ausbildung zu erhöhen, sind Zusatzqualifikationen im Rahmen der Ausbildung. Besonders hoch im Kurs stehen neben IT-Kenntnissen auch Fremdsprachenkurse, insbesondere im Englischen. So bekommen Auszubildende nicht nur einen Berufsabschluss, sondern können auf dem Arbeitsmarkt auch mit ihren Zusatzkenntnissen punkten.


Im Bereich der Zusatzqualifikation Fremdsprache gibt es verschiedene Möglichkeiten, ein Sprachzertifikat zu bekommen. Es ist wichtig zu überlegen, welche Möglichkeiten die Auszubildenden im Bereich Fremdsprachen mitbringen. Denn je nach Zertifikat können die zu erfüllenden Voraussetzungen recht unterschiedlich sein.

Ein hochwertiges Sprachzertifikat ist z.B. eine IHK-Prüfung für Zusatzqualifikation Fremdsprache, bei der auf ein Lernniveau B2 geprüft wird. Diese Möglichkeit bietet sich besonders für Auszubildende an, die bereist ein höheres Lernniveau an Englisch mitbringen und auch bereit sind Zeit zu investieren. Für die schriftliche und mündliche Prüfung müssen 150 Unterrichtstunden Vorbereitung nachgewiesen werden.

Eine andere sinnvolle Möglichkeit wäre ein TOEIC®-Zertifikat, das als weltweit anerkannter und besonders praxisnaher Test bekannt ist. Es gibt verschiedene Formate, wie z.B. ein Listening & Reading- sowie ein Writing & Speaking-Test. Dieser Test wird weltweit über 7 Mio. Mal pro Jahr absolviert. Die Auszubildenden erhalten nach dem Test eine Punktezahl, die Ihrem Kenntnisstand im Englischen entspricht. Besonders interessant ist er nicht nur für leistungsstarke Auszubildende, sondern auch für niedrigere Lernniveaus, da man nicht durchfallen kann.

Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Möglichkeiten (wie z.B. LCCI, Cambridge Certificate, TELC etc.), die natürlich ebenfalls gut Zertifikate ermöglichen.

Letztendlich ist es wichtig zu wissen, dass eine Ausbildung heutzutage oftmals zusätzliche Angebote machen sollte, um leistungsstarke Auszubildende anzusprechen.

Weiterführende Links:

Unser Angebot: Englisch für Auszubildende
Cornelsen Sprachtest
Ansprechpartner der IHK in Siegen
Ansprechpartner der IHK in Dortmund